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Den Eisheiligen geht der Frost aus
KurzfaktenKlimawandel mindert Frostgefahr zu Eisheiligen
16.04.2026 · Lesezeit: ~45 Sek.
Zusammenfassung mit KI-Unterstützung · Quelle: stuttgarter-nachrichten.de
  • Die Eisheiligen markieren traditionell den Zeitraum, nach dem frostempfindliche Pflanzen ins Freie gebracht werden können.

  • Aktuelle Wetterprognosen für 2026 deuten auf normale bis leicht überdurchschnittliche Temperaturen und geringe Niederschlagsmengen zum Eisheiligenzeitraum hin.

  • Der Klimawandel führt dazu, dass Frostereignisse früher im Jahr auftreten und die späteren Frostnächte seltener werden.

  • In milden Regionen Deutschlands ist das Risiko für Spätfröste ab Anfang Mai mittlerweile sehr gering, was frühere Pflanzungen erlaubt.
  • Wenn man die 30-jährigen klimatologischen Referenzzeiträume 1961 bis 1990 und 1991 bis 2020 vergleicht, gehe ich von einer Verfrühung von 7 bis 10 Tagen aus.
    — Andreas Brömser vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach, Experte für Agrarmeteorologie – erklärt den zeitlichen Einfluss des Klimawandels auf Frostzeiten.