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Niedrigwasser im Rhein: Jetzt droht Chemieindustrie Produktionsstopp
KurzfaktenNiedrigwasser bei Kaub bedroht Chemietransporte
13.08.2026 · Lesezeit: ~45 Sek.
Zusammenfassung mit KI-Unterstützung · Quelle: t-online.de
  • Der Pegel an der Engstelle Kaub hat einen neuen Tiefstand erreicht; nach 16 Zentimetern zu Wochenbeginn werden bis Samstag neun Zentimeter erwartet, gegenüber 25 Zentimetern im Oktober 2018.

  • Jens Schwanen warnte, der Rhein sei im Prinzip nicht mehr durchgängig befahrbar, während Thomas Puls südlich von Kaub ein mögliches Abschneiden der Transportwege erwartet.

  • Bei Lanxess steht ein Betrieb in Krefeld-Uerdingen wegen fehlender Vorprodukte still, während das Unternehmen Transporte soweit möglich auf Bahn und Lastwagen verlagert und dafür Mehrkosten im einstelligen Millionenbereich angibt.

  • Covestro hat für einen Betrieb in Dormagen höhere Gewalt erklärt und ausgewählte Lieferverpflichtungen vorerst ausgesetzt, kann die Dauer und Kosten der Beeinträchtigung jedoch noch nicht abschätzen.
  • Jetzt muss der Staat die Wege freimachen, damit weiter produziert werden kann: Sonntagsfahrverbote bundesweit aussetzen, Not-Umladestellen öffnen, das zulässige Lkw-Gesamtgewicht erhöhen und dem Güterverkehr auf der Schiene Vorrang geben. Wir dürfen nicht warten, bis aus einem Transportproblem ein Produktionsstopp wird.
    — Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), zum Rhein-Niedrigwasser und möglichen Produktionsstopp
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KurzfaktenBASF verlagert Dienstleistungen nach Indien – Jobunsicherheit wächst
11.02.2026 · Lesezeit: ~45 Sek.
Zusammenfassung mit KI-Unterstützung · Quelle: welt.de
  • BASF will unter dem Ziel der Kosteneffizienz zahlreiche Dienstleistungen aus Berlin schrittweise bis 2028 nach Indien verlagern.

  • Finanzvorstand Dirk Elvermann betont, dass die Maßnahme zur Weiterentwicklung der Global Business Services und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit dient.

  • Gewerkschaft, Betriebsrat und Berlins Regierender Bürgermeister kritisieren die Entscheidung scharf und fordern eine sozialverträgliche Lösung für die Beschäftigten.

  • Das Unternehmen plant außerdem einen neuen Verbundstandort in China, das größte Einzelinvestitionsprojekt mit 8,7 Milliarden Euro.
  • Mit diesem beschäftigungspolitischen Schlag führt BASF ein tarifliches Vorzeigeprojekt zu einem Ende, mit dem wir Tausende gute Arbeitsplätze in der Bundeshauptstadt geschaffen haben.
    — Michael Vassiliadis, IGBCE-Vorsitzender, über die Verlagerung von Arbeitsplätzen von BASF nach Indien.
BASF setzt weiter auf Ludwigshafen: Bis 2028 sind Arbeitsplätze gesichert und Milliarden-Investitionen geplant
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KurzfaktenBASF sichert Zukunft des Ludwigshafener Werks bis 2028
15.12.2025 · Lesezeit: ~45 Sek.
Zusammenfassung mit KI-Unterstützung · Quelle: swr.de
  • BASF und Arbeitnehmervertretungen haben eine neue Standortvereinbarung für Ludwigshafen bis Ende 2028 getroffen, die betriebsbedingte Kündigungen ausschließt.

  • Die Vereinbarung gilt zunächst für drei Jahre und kann um zwei weitere Jahre verlängert werden, wenn Profitabilitätsziele erreicht werden.

  • Rund ein Drittel der weltweit 30.000 BASF-Mitarbeitenden arbeitet im Stammwerk; Stellen werden weiterhin durch Aufhebungsverträge und Renteneintritte reduziert.

  • Jährlich sollen etwa zwei Milliarden Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Infrastruktur am Standort investiert werden.
  • Das harte Ringen hat sich gelohnt.
    — Betriebsratsvorsitzender Sinischa Horvat zur Standortvereinbarung.