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09.08.2026 · Lesezeit: ~45 Sek.
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  • Im Juli begann das Verteidigungsministerium, Männer anzuschreiben, die bis 2011 verpflichtenden oder danach freiwilligen Wehrdienst geleistet haben.

  • Bis 2035 soll die aktive Truppe auf 260.000 Soldatinnen und Soldaten wachsen, während bereits 2033 insgesamt 200.000 Reservistinnen und Reservisten erreicht werden sollen.

  • Der neue freiwillige Wehrdienst, der zum Jahresbeginn startete, ist vor allem für den Aufbau der Reserve vorgesehen.

  • Laut Bastian Ernst wäre die Reserve im Verteidigungsfall für den Heimatschutz sowie die Betreuung und Versorgung durchziehender alliierter Verbände zuständig und macht 43 Prozent des Bundeswehrpersonals aus.
  • Wir erhoffen uns, dass Leute diesen Brief lesen und sagen: Ich war mal vor 20 Jahren in der Bundeswehr, und das war eigentlich eine nette Zeit.
    — Bastian Ernst, Präsident des Reservistenverbandes, im Gespräch mit dem Handelsblatt
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KurzfaktenKonflikt um verpflichtenden Reservedienst in Deutschland
01.06.2026 · Lesezeit: ~45 Sek.
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  • Verteidigungsminister Pistorius plant mit dem Reservestärkungsgesetz eine verpflichtende Teilnahme an Reserveübungen der Bundeswehr.

  • Arbeitgeber warnen vor negativen Folgen für die Wirtschaft und fordern eine Balance zwischen militärischen und betrieblichen Interessen.

  • Bisher beruhen Reserveübungen auf doppelter Freiwilligkeit von Soldaten und Zustimmung der Arbeitgeber, was sich durch das Gesetz ändern würde.

  • Das Ziel ist der Aufbau einer bis zu 200.000 starken Reserve, die bis zum 45. beziehungsweise 65. Lebensjahr zum Dienst einberufen werden kann.
  • Deutschlands Sicherheit entscheide sich "auch an der Stärke seines Wirtschaftsstandorts".— Rainer Dulger, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), äußerte die Bemerkung im Zusammenhang mit dem geplanten Reserve-Stärkungs-Gesetz; zitiert von ntv.de (ursprünglich gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung).
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29.05.2026 · Lesezeit: ~45 Sek.
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  • Verteidigungsminister Pistorius plant, Reservisten der Bundeswehr künftig verpflichtend zu militärischen Übungen in Friedenszeiten einzusetzen.

  • Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Reservisten bis zum Alter von 45 oder 65 Jahren je nach Dienstzeit zu unterschiedlichen Übungsdauern herangezogen werden können.

  • Arbeitgeber sollen verpflichtet werden, Mitarbeiter für Reserveübungen freizustellen, können jedoch bei Bedarf eine Zurückstellung beantragen.

  • Die Maßnahme zielt darauf ab, die Reserve mit bis zu 200.000 Soldaten als gleichwertige Kraft zur aktiven Truppe auszubauen und die nationale Sicherheit zu stärken.
  • Aber für uns ist wichtig, dass dies nicht auf Freiwilligkeit basieren kann. Deswegen wird es eine Verpflichtung geben.
    — Boris Pistorius, Verteidigungsminister, äußerte dies während eines Kanada-Besuchs zu den Plänen, die Reserve zur Pflicht zu machen.
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06.09.2025 · Lesezeit: ~45 Sek.
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  • Das Bundeskabinett beschloss das neue Wehrdienst-Gesetz am 27. August 2025; Medienberichte nennen rund 80.000 zusätzlich benötigte aktive Soldaten.

  • Die Besoldungstabelle 2025 gilt bis 30. April 2026 und weist eine Erhöhung um drei Prozent, mindestens 110 Euro, aus.

  • Für den neuen freiwilligen Wehrdienst sind zunächst 2.200 Euro brutto ohne Sozialbeiträge vorgesehen; Pistorius vergleicht dies netto mit etwa 2.900 Euro brutto.

  • Die Mindestleistungstabelle für Reservisten vom 1. Mai 2024 nennt je nach Dienstgrad und Kinderzahl 76,85 bis 198,70 Euro täglich.
  • Russland ist und bleibt auf lange Zeit die größte Bedrohung für Frieden und Stabilität in Europa.
    — Friedrich Merz, Bundeskanzler, warnte vor Russlands anhaltender Bedrohung für Frieden und Stabilität in Europa.
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